Unterschied zwischen Monitored- und Switched-PDU
Messung, Überwachung und Fernschaltung erklärt — und wann sich welche Funktion rechnet.

„Monitored" und „Switched" bezeichnen zwei unterschiedliche Fähigkeiten intelligenter PDUs, die häufig verwechselt werden. Wer den Unterschied kennt, zahlt weder für ungenutzte Funktionen noch spezifiziert er zu knapp und verliert wichtige Kontrolle.
Monitored- (Smart-)PDU
Eine Monitored-PDU misst die Leistung auf Steckdosenebene — Spannung, Strom, Leistung, Energie und Leistungsfaktor für jede einzelne Steckdose. Das schafft die Transparenz, um Lasten auszubalancieren, Kapazität zu planen und Probleme früh zu erkennen; Steckdosen aus der Ferne ein- oder auszuschalten kann sie jedoch nicht.
Switched-PDU
Eine Switched-PDU ergänzt das Ein- und Ausschalten jeder Steckdose aus der Ferne. Über die Weboberfläche lässt sich ein hängender Server neu starten, ein gestaffelter Anlauf zur Vermeidung von Einschaltströmen fahren oder eine unbenutzte Steckdose sperren. Geräte mit Schalt- und Messfunktion vereinen beides.
Die Yiestar-iPDU-Serien im Überblick
- Typ A — nur Messung des Gesamtstromkreises
- Typ B — Messung je Steckdose + Steuerung je Steckdose
- Typ C — nur Steuerung je Steckdose
- Typ D — nur Messung je Steckdose
Wofür sollten Sie sich entscheiden?
Wählen Sie Monitored, wenn Transparenz, Abrechnung oder CO₂-Berichte im Vordergrund stehen. Wählen Sie Switched, wenn Sie unbemannte oder entfernte Standorte betreiben, an denen ein Neustart ohne Vor-Ort-Einsatz den Aufpreis wert ist. Viele Betreiber standardisieren auf Switched mit Messfunktion, um maximal flexibel zu bleiben.


