Dreiphasige vs. einphasige PDU für Server-Racks
So berechnen Sie die Leistungskapazität und entscheiden zwischen ein- und dreiphasiger Verteilung.

Mit steigender Rack-Dichte stößt die einphasige Verteilung an ihre Grenzen. Dreiphasige PDUs übertragen je Einspeisung deutlich mehr Leistung und halten Verkabelung und Anzahl der Schutzschalter überschaubar. So treffen Sie die Entscheidung.
Kapazität berechnen
Die einphasige Kapazität ist schlicht Spannung × Strom (z. B. 230 V × 32 A ≈ 7,3 kW). Die dreiphasige Kapazität hängt von der Verdrahtung ab: Bei 400 V dreiphasig mit 32 A beträgt die nutzbare Leistung etwa 1,732 × 400 × 32 ≈ 22 kW — dreimal so viel aus einer Einspeisung und einem Kabel.
Rechnen Sie bei Dauerlast stets auf 80 % zurück und verteilen Sie die angeschlossenen Geräte so auf die Phasen, dass keine einzelne Phase überlastet wird.
Wann einphasig genügt
Für Unternehmens-Racks bis rund 7–11 kW ist einphasig 16 A/32 A einfacher und günstiger und lässt sich sauber in bestehende einphasige Verteiler einbinden.
Wann dreiphasig sinnvoll ist
Racks für hochverdichtete Virtualisierung sowie GPU- und KI-Rechenlast überschreiten regelmäßig 15 kW. Die dreiphasige Verteilung reduziert die Zahl der PDUs und Kabel, verteilt die Last gleichmäßig und macht das Rack für höhere Dichten zukunftssicher. Yiestar bietet dreiphasige 32-A-/63-A-Geräte sowie High-Power-PDUs bis 3×250 A für diese Lasten.


